Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

29. März 2019 0 Von marina

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Auf einen Blick

Autor: Anna McPartlin
Verlag: 
Rowohlt
Erscheinungsdatum: 20. März 2015
Seitenanzahl: 464  Seiten
Preis: 12,00 €

 


 Inhalt

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage.
Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen.
Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt).
Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen.
Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen.
Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst …


 

Sie waren Kriegsgefährten und kämpften füreinander!

 

Meine Gedanken

++!! Achtung Spoilergefahr!!++

Wow ich bin wirklich noch immer sprachlos, obwohl es schon ein paar Tage her ist, dass ich das Buch beendet habe.

Rabbit Hayes ist eine vierzigjährige allein erziehende Mutter die erneut an Brustkrebs erkrankt ist, den die Ärzte diesmal nicht mehr heilen können, weswegen sie in ein Hospiz gebracht wird.

In dieser Geschichte erleben wir die Gefühlswelten von acht verschiedenen Menschen. Der Mutter, dem Vater, dem Bruder, der Schwester, der Tochter, der besten Freundin, der Liebe, und ihr selbst. Zu den jeweiligen Protagonisten will ich jetzt nicht näher eingehen da ich der Meinung bin jeder sollte unvoreingenommen an die Charaktere rangehen können.
Was ich dennoch dazu sagen will ist, ist zu lesen wie sie mit der Krankheit von Rabbit umgehen und wie jeder einzelnen die verschiedenen Stadien der Trauer durchlebt war sehr toll. Denn hier wird sehr deutlich gezeigt, dass es so schwer es auch für den Sterben selbst ist, auch die Hinterbliebenen einen starken Kampf führen müssen. Dass sie die verschiedenen Emotionen wie Traurigkeit, Angst, Wut, Hoffnung, Liebe durchleben die auch der Kranke selbst erlebt.

Was die Autorin mit ihrem Schreibstil in diesem Buch geschaffen hat, wahr Wahnsinn. Ich habe geweint, gelacht, gehofft und war wütend. Mit dem Humor den Anna McPartlin in ihre Buch reingebracht hat, hat sie sehr viel schwere von dem Buch genommen.
Auch die Rückblenden, die wir hier lesen, waren sehr schön.

Obwohl man bis zum Schluss hofft, dass es doch noch einen anderen Weg gibt und man ja auch weiß das diese Geschichte kein Happy End hat zerstört einen das Ende dann doch nochmal. Gerade die Szene wo die Tochter von dem Schicksal der Mutter erfährt hat mir wahrlich das Herz zerreißen lassen.

Das Cover und das ist meine persönliche Meinung, gefällt mir leider nicht so. Wenn mir meine Freundin nicht gesagt hätte, dass das Buch soo mega gut ist, hätte ich es nie gelesen da es mich überhaupt nicht anspricht.
Gerade der letzte Satz in diesen Buch hätte so viel geboten für ein besseres Cover.

*Persönliche Anmerkung. Für Menschen, die den Krebs besiegt haben oder auch Angehöriger von krebs-erkrankten Personen die den Krebs besiegt haben ist dieses Buch noch mal ein Zeichen, wie dankbar man sein muss dass diese Person den Krebs überlebt hat.
Ich spreche da leider auch aus persönlicher Erfahrung denn mein Papa genauso wie zwei meiner Großeltern haben schon gegen den Krebs gekämpft und ich bin gerade als Angehörige und totales Papa-Mädchen sehr dankbar, dass sie noch bei uns sind und gegen den Krebs gewonnen haben. Für das was Juliet die Tochter von Rabbit erleben muss und wie sie mit der Situation umgegangen ist, hat sie meinen größten Respekt.

Vor kurzem habe ich auch erfahren, dass es einen zweiten Band geben wird, auf den ich schon sehr gespannt bin und den ich auf alle Fälle lesen werde.

Da dieses Geschichte ein Buch ist, das ich jedem empfehlen würde der in diese Richtung lesen will bekommt „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ von mir ♥♥♥♥♥.