Die Braut des Schotten

Die Braut des Schotten

31. März 2021 0 Von marina

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Auf einen Blick

Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Altersempfehlung: 16 Jahren
Erscheinungsdatum: 02. Mai 2014
Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis:  € 12,90 | 13,30  [DE|AT]


 Inhalt

Die junge Annabel hat sich damit abgefunden, als Nonne im Kloster zu leben, als sie urplötzlich von ihrer Mutter nach Hause zurückgeholt wird.
Sie soll den Schotten Ross MacKay heiraten, der eigentlich ihrer Schwester versprochen war, die jedoch mit einem Stallburschen durchgebrannt ist.



Meine Gedanken

Schon eine andere Highlander Reihe aus dem LYX Verlag hat mir gut gefallen, weswegen ich unbedingt wieder mal eine Geschichte mit diesem Hintergrund lesen wollte.
Also habe ich mich im Netz auf die Suche begeben und bin so auf die „Highlander“ von Lynsay Sands gestoßen.

Mit „Die Braut des Schotten“ stieg ich also in eine neuen Welt ein.

Annabel ist in einem Kloster aufgewachsen und auch wenn sie sich abgefunden hat, dass sie Nonne werden wird, fühlte sie sich nicht dazugehörig. Dennoch ist nicht verbittert, ganz im Gegenteil sie ist liebevoll und manchmal auch etwas unbeholfen, das machte sie aber in meinen Augen umso liebenswürdiger. Dass sie mal nicht dem typischen Model Idealen entspricht, sondern auch Kurven hat, hat ihr weitere Pluspunkte eingesammelt.

Ross der ein echter schottischer Highlander ist, wurde in meinen Augen sehr gut als das dargestellt, stark, unberechenbar und männlich. Jedoch hat er das Herz am rechten Fleck.

Die Geschichte gibt einen guten Einblick in die Welt und diese Zeit. Dass junge Frauen damals nichts zu sagen hatten, und tun mussten was man die Eltern oder auch der Mann sagte. Ich fand die Eltern von Annabel wirklich grauenhaft. Dafür liebte ich Ross umso mehr dafür wie liebevoll und wertschätzend er mit seiner Frau umgeht, die er kaum kennt. Wie sich die Ehe zwischen der Beiden aufbaut und wie sich langsam, aber sicher eine tiefe Verbindung ergibt hat mir wahnsinnig gut gefallen zu lesen. Mit den Wendungen in diesem Buch hat die Autorin wirklich eine ständige Spannung gehalten.

Der Schreibstil war, trotz der sehr alten Sprache manchmal, flüssig zu lesen, und durch die vielen lustigen Szenen hat mich das Buch sehr gut unterhalten.

Einzige und allein was mich zum Ende hin dann etwas genervt hat, waren die ständigen Wiederholungen wie z.B. das Annabel nicht genug sei, oder Nonne hätte werden sollen, usw. das war zum Schluss hin etwas anstrengend.

Das Cover gefällt mir zwar sehr gut, jedoch muss ich sagen, spiegelt es leider eher die Schwester wider als die Hauptprotagonistin was ich sehr schade finde.

Der Auftakt der „Highlander“ Reihe von Lynsay Sands hat mir so gut gefallen, dass ich auf jeden Fall die anderen Bänden auch noch lesen möchte. Dieses Buch kann ich jedem Highlander Fan der eine leichte Lektüre mit viel Humor lesen will empfehlen.